Warum impfen?

Viele Infektionskrankheiten werden unterschätzt. Sie können zu schweren Erkrankungen führen, Spätfolgen verursachen oder tödlich enden. Durch Schutzimpfungen können diese Risiken vermieden werden.

Wie schützt die Impfung?
Durch die Injektion von abgetöteten, abgeschwächten Krankheitserregern oder ihren Teilen werden körpereigene Abwehrstoffe gebildet. Bei späteren Infektionen mit lebenden Krankheitserregern kommt die Krankheit gar nicht oder nur abgeschwächt zum Ausbruch.

 
Aktuelle Impfaktionen

Derzeit gibt es für folgende Impfungen Impfstoff-Aktionen:
RSV Aktionszeitraum 1.9.2025 - 31.3.2026
FSME: Aktionszeitraum 1.2.2026 bis 31.8.2026
FSME: Kassenzuschüsse 1.1.2026 bis 31.12.2026
ÖIP-Influenza: Gratisimpfaktion 2025/2026


Burgenland Impfaktion:
Meningokokken B - Fortführung der Impfaktion Burgenland 2026 für Säuglinge im 1. Lebensjahr und anfallende Auffrischungsimpfungen 2027.

Bitte beachten Sie, dass der Säugling zum Zeitpunkt der ersten Impfung jünger als 12 Monate sein muss damit die Auffrischungsimpfung zum Aktionspreis erhältlich ist.

Meningokokken-Erkrankungen werden von Bakterien hervorgerufen. Diese werden von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion übertragen, also z.B. durch Husten, Niesen, Küssen oder das gemeinsame Benutzen von Gläsern. Die Übertragung passiert bevorzugt dort, wo Menschen sehr engen Kontakt haben z.B. in Kindergärten, Schulen oder auf Partys. Die Ansteckungsgefahr von engen Kontaktpersonen, insbesondere solchen im gleichen Haushalt oder in Gemeinschaftseinrichtungen, ist stark erhöht. Eine Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder (Altersgruppe 0 – 4 Jahre) sowie Jugendliche.
Meningokokken führen in erster Linie zu Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung. Ihr Verlauf ist oft schwer. Die Symptome einer Meningitis (Gehirnhautentzündung), starke Kopfschmerzen, hohes Fieber und Nackensteifigkeit, Übelkeit und Erbrechen, bei der septischen Form Hautblutungen, sind Alarmzeichen und sollten sofort behandelt werden. Bei Säuglingen sind unter anderem Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit und der Unwille bei Berührungen mögliche Krankheitszeichen. Bleibende Nervenschäden, wie z.B. Lähmungen oder Gehörverlust können entstehen.

Aktionszeitraum von 01.01.2026 bis 31.12.2026

 

FSME Impfaktion vom 01.02.2026 - 31.08.2026

Die Abkürzung FSME steht für Frühsommer-Meningoencephalitis. Das ist eine Entzündung von Gehirn und Gehirnhaut. Die Erkrankung beginnt mit Beschwerden wie bei einer Grippe und bessert sich zuerst wieder. Nach etwa 7 Tagen kommt es zu hohem Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Nacken-Steifigkeit und manchmal auch Lähmungen. Oft bleiben dauerhafte Schäden zurück. Es gibt keine Behandlung der FSME selbst, nur die Beschwerden können gelindert werden.
Das FSME-Virus wird meist von Zecken bei einem Stich auf Menschen übertragen. Das Virus kommt in ganz Österreich, aber auch in anderen Ländern Mittel- und Osteuropas vor. Vom Stich der infizierten Zecke bis zur Erkrankung dauert es 2 bis 28 Tage. FSME wird nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Die FSME-Impfung bietet einen guten Schutz gegen die Erkrankung. Der Biss einer Zecke kann auch zu Borreliose führen; gegen diese Krankheit gibt es keine Impfung, aber gute Behandlungs-Möglichkeiten.


 

Keine Verlängerung der HPV-Impfaktion für Personen vom 21. bis zum 30. Geburtstag

Gratis-Erstimpfungen gegen HPV für Personen vom 21. bis 30. Geburtstag sind nur mehr bis 31.12.2025 möglich gewesen. Für diese Personen sind Zweitimpfungen noch bis 30.06.2026 möglich. Danach endet die zeitlich befristete Nachhol-Impfaktion für Personen vom 21. bis 30. Geburtstag.

Humane Papillomaviren stellen eine große Virusgruppe dar, die zu abnormem Zellwachstum beim Menschen führen kann und Krebsvorstufen, Krebs sowie Genitalwarzen verursachen können. Es sind mehr als 200 HPV Typen bekannt, von denen mindestens 14 krebsverursachende Wirkungen haben. Humane Papillomaviren werden durch direkten Schleimhautkontakt übertragen, etwa bei sexuellen Kontakten oder in seltenen Fällen auch während der Geburt von der Mutter auf das Kind. Eine Ansteckungsgefahr besteht, solange eine (chronische) Infektion vorliegt. Kondome bieten keinen sicheren Schutz vor einer Ansteckung mit HPV.
Ansteckungen mit krebsverursachenden HPV Typen (Typ 16 und 18) sind beispielsweise für über 70 % aller bösartigen Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. 
Humane Papillomaviren (HPV) sind weltweit verbreitet. Etwa 80 % aller Frauen und Männer werden im Laufe ihres Lebens mit genitalen HPV infiziert. Gebärmutterhalskrebs ist die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Frauen weltweit.
Die Impfung senkt das Risiko für Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs um bis zu 90 %, auch das Risiko für Krebs an Rachen, Kehlkopf, Scheide, Anus und Penis wird deutlich gesenkt. Die Impfung gegen Humane Papillomaviren enthält jene Virustypen, die die beschriebenen Erkrankungen am häufigsten verursachen und ist für alle Personen bis zum vollendeten 30. Lebensjahr empfohlen, danach optional.
Dabei sind zwei Impfungen empfohlen. Die 2. Dosis sollte nach mindestens 6 Monaten bis maximal 12 Monaten verabreicht werden. Im Alter vom vollendeten 15. bis zum vollendeten 30. Lebensjahr handelt es sich bei Anwendung des 2-Dosen-Schemas um eine off-label-Anwendung, die laut Impfplan Österreich empfohlen wird.
Ab dem vollendeten 30. Lebensjahr wird die HPV-Impfung in einem 3-Dosen-Schema empfohlen.


 
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