Antiflat Kautabletten
Indikation
Gestörte Verdauungsvorgänge, fehlerhafte Ernährung, blähende Speisen sowie das Schlucken von Luft führen oft zu Blähungen. Dadurch wird die normale Aufnahme der Gase durch die Darmwand erschwert oder sogar völlig unmöglich gemacht. Die Gasansammlungen liegen im Magen-Darm-Trakt dann als träger, kleinblasiger Schaum vor. Simeticon, der Wirkstoff von Antiflat, bringt den Schaum zum Zerfallen. Dadurch können die Darmgase auf natürlichem Wege abgehen. Der Wirkstoff selbst wird nicht in den Blutkreislauf aufgenommen, sondern unverändert ausgeschieden. Die Einnahme von Antiflat führt normalerweise zu einer raschen Beschwerdefreiheit mit dem Gefühl der Erleichterung und beseitigt das Spannungsgefühl des geblähten Bauches. Auch Herzbeklemmungen, die durch eine Verdrängung des Zwerchfells verursacht werden (das so genannte Roemheld-Syndrom), klingen nach kurzer Zeit ab.
Antiflat wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern über 2 Jahren.
- Bei übermäßiger Gasbildung und Gasansammlung im Magen-Darm-Bereich (Meteorismus) mit Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Spannungsgefühl im Oberbauch, die z.B. durch Luftschlucken oder durch Ernährungs- bzw. Diätfehler hervorgerufen werden können.
- Bei verstärkter Gasbildung nach Operationen sowie Roemheld-Syndrom. Zur Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gasschatten (Ultraschalluntersuchungen, Röntgen).
Anwendungshinweise
Für die Behandlung von Blähungen und Völlegefühl wird Folgendes empfohlen:
- 1 bis 2 Kautabletten werden 3-mal täglich zu oder nach den Mahlzeiten eingenommen. Bei Bedarf können auch vor dem Schlafengehen noch 1 bis 2 Kautabletten eingenommen werden.
- Zur Vorbereitung bildgebender diagnostischer Untersuchungen im Bauchbereich werden am Tag vor der Untersuchung von Erwachsenen nach jeder Mahlzeit und am Morgen des Untersuchungstages 2 bis 3 Kautabletten eingenommen.
Art der Anwendung Zum Einnehmen. Achten Sie darauf, dass Sie die Tabletten vor dem Schlucken zerkauen. Dauer der Anwendung Die Dauer der Anwendung richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden. Antiflat kann, falls notwendig, über längere Zeit eingenommen werden. Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung nicht eintritt, ist eine ärztliche Beratung nötig.
Zusammensetzung
- Der Wirkstoff ist: Simeticon. 1 Kautablette enthält 42 mg Simeticon.
- Die sonstigen Bestandteile sind: Glycerolmonostearat SE, Aetheroleum Foeniculi,
Aetheroleum Menthae piperitae, Aetheroleum Carvi, Glucose, Saccharose.
Gebrauchsinformation von Antiflat Kautabletten:
Hier als PDF downloaden(Quelle: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen - AGES Medizinmarktaufsicht)
Inhaber:
G.L. Pharma GmbH, Schloßplatz 1, 8502 Lannach, ÖsterreichRezeptpflichtstatus:
Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche VerschreibungAnwendungsgebiet:
Meteorismus, postoperative Gasbildung, Roemheld-Syndrom, vor Ultraschall- oder Röntgendiagnostik im Bauchraum.Art der Anwendung:
Tabletten zerkauen.Dosierung:
3mal täglich 1-2 Tabletten zu oder nach den Mahlzeiten zerkauen. Vor diagnostischen Untersuchungen 2-3 Tabletten am Vortag nach jeder Mahlzeit und am Morgen des Untersuchungstages. Bei Kindern unter 2 Jahren Antiflat-Tropfen verwenden.Einnahme während Schwangerschaft/Stillperiode:
Anwendung möglich.Warnhinweise:
Zuckergehalt einer Tablette entspricht ca. 0,05 BE.Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Obwohl bisher keine Wechselwirkungen bekannt sind, kann der Einfluss von Antiflat auf andere Arzneimittel nicht ausgeschlossen werden.
Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Gebrauchsanweisung!
Wechselwirkung mit anderen Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol:
Ein Einfluss von Nahrungsmitteln oder Getränken auf die Wirkung von Antiflat ist nicht bekannt.
- Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


